E-Rechnungspflicht: der Zeitplan
Was Ihr Unternehmen wann können muss — geprüft anhand offizieller Quellen.
Österreich
Geplant ebInterface / Peppol (B2G)-
01.07.2030
Kein nationales B2B-Mandat angekündigt (B2G seit 2014 verpflichtend) — EU-weite Pflichten folgen über ViDA
Offizielle Dokumente
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IKT-Konsolidierungsgesetz (BGBl. I Nr. 35/2012), § 5 — B2G e-Rechnung ↗
· 2012-06-13
Rechtsgrundlage der E-Rechnungspflicht gegenüber dem Bund im B2G-Bereich (seit 1. Jänner 2014). Österreich kennt keine inländische B2B-Pflicht.
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e-Rechnung.gv.at — rechtliche Grundlagen ↗
Offizielles Bundesportal: strukturierte E-Rechnungen (ebInterface/UBL über das USP oder Peppol) gegenüber dem Bund verpflichtend; keine B2B-Pflicht.
Letzte Änderungen
- 2025-03-11 ViDA verabschiedet (Richtlinie 2025/516): grenzüberschreitendes digitales Meldewesen ab dem 1. Juli 2030. Stand Juli 2026 sind weder ein österreichisches Umsetzungsgesetz noch eine offizielle Ankündigung einer B2B-Pflicht bekannt. ↗
Quelle: https://www.erechnung.gv.at/erb/de_AT/legal · Preis geprüft am 16.07.2026
Europäische Union
Geplant ViDA — VAT in the Digital Age-
01.07.2030
ViDA: digitale Meldepflicht und E-Rechnung für innergemeinschaftliche B2B-Umsätze
Offizielle Dokumente
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Council Directive (EU) 2025/516 — VAT in the Digital Age (ViDA) ↗
· 2025-03-11
Zentrale ViDA-Richtlinie: strukturierte elektronische Rechnungen als Standard und digitale Meldepflichten für grenzüberschreitende B2B-Umsätze.
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Directive 2014/55/EU — e-invoicing in public procurement ↗
· 2014-04-16
B2G-Richtlinie, auf der die Norm EN 16931 beruht, die den nationalen Pflichten zugrunde liegt.
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European Commission — ViDA overview ↗
· 2025-03-11
Offizieller Zeitplan: inländische Pflichten ab dem 14. April 2025 zulässig; grenzüberschreitendes digitales Meldewesen ab dem 1. Juli 2030; Konvergenz der nationalen Systeme bis 2035.
Letzte Änderungen
- 2025-03-11 Der Rat hat das ViDA-Paket verabschiedet (eine Richtlinie, zwei Verordnungen); veröffentlicht im Amtsblatt der EU am 25. März 2025. ↗
- 2025-04-14 ViDA ist in Kraft getreten: Mitgliedstaaten dürfen inländische E-Rechnungspflichten nun ohne individuelle EU-Ausnahmegenehmigung einführen. ↗
Quelle: https://taxation-customs.ec.europa.eu/taxation/vat/vat-digital-age-vida_en · Preis geprüft am 16.07.2026
Häufige Fragen
›Ist eine PDF-Rechnung per E-Mail eine E-Rechnung?
Nein. Eine E-Rechnung ist ein strukturierter, maschinenlesbarer Datensatz (EN 16931, in Österreich v. a. ebInterface oder Peppol BIS). Eine PDF enthält nur ein Abbild, keine Strukturdaten.
›Gibt es in Österreich eine B2B-E-Rechnungspflicht?
Derzeit nicht. Verpflichtend ist die E-Rechnung nur gegenüber dem Bund (B2G, seit 1. Jänner 2014). Eine nationale B2B-Pflicht wird im Zuge des EU-ViDA-Pakets erwartet; ein offizielles Datum gibt es noch nicht.
›Muss ich an Behörden elektronisch fakturieren?
Ja — Vertragspartner des Bundes müssen seit 2014 strukturierte E-Rechnungen einreichen (ebInterface oder Peppol, über das Unternehmensserviceportal oder erechnung.gv.at).
›Was bedeutet ViDA für österreichische Unternehmen?
Ab dem 1. Juli 2030 gelten EU-weit strukturierte E-Rechnungen und digitale Meldungen für innergemeinschaftliche B2B-Umsätze. Wer jetzt Peppol-fähige Software wählt, vermeidet eine spätere Zwangsmigration.
›Welche Formate gelten für Rechnungen an den Bund?
Strukturierte E-Rechnungen im Format ebInterface oder Peppol-UBL, eingereicht über das Unternehmensserviceportal (USP) oder das Peppol-Netzwerk (erechnung.gv.at).
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