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E-Rechnungspflicht: der Zeitplan

Was Ihr Unternehmen wann können muss — geprüft anhand offizieller Quellen.

🇦🇹

Österreich

Geplant ebInterface / Peppol (B2G)
  1. 01.07.2030

    Kein nationales B2B-Mandat angekündigt (B2G seit 2014 verpflichtend) — EU-weite Pflichten folgen über ViDA

Offizielle Dokumente

Letzte Änderungen

  • 2025-03-11 ViDA verabschiedet (Richtlinie 2025/516): grenzüberschreitendes digitales Meldewesen ab dem 1. Juli 2030. Stand Juli 2026 sind weder ein österreichisches Umsetzungsgesetz noch eine offizielle Ankündigung einer B2B-Pflicht bekannt.

Quelle: https://www.erechnung.gv.at/erb/de_AT/legal · Preis geprüft am 16.07.2026

🇪🇺

Europäische Union

Geplant ViDA — VAT in the Digital Age
  1. 01.07.2030

    ViDA: digitale Meldepflicht und E-Rechnung für innergemeinschaftliche B2B-Umsätze

Offizielle Dokumente

Letzte Änderungen

  • 2025-03-11 Der Rat hat das ViDA-Paket verabschiedet (eine Richtlinie, zwei Verordnungen); veröffentlicht im Amtsblatt der EU am 25. März 2025.
  • 2025-04-14 ViDA ist in Kraft getreten: Mitgliedstaaten dürfen inländische E-Rechnungspflichten nun ohne individuelle EU-Ausnahmegenehmigung einführen.

Quelle: https://taxation-customs.ec.europa.eu/taxation/vat/vat-digital-age-vida_en · Preis geprüft am 16.07.2026

Häufige Fragen

Ist eine PDF-Rechnung per E-Mail eine E-Rechnung?

Nein. Eine E-Rechnung ist ein strukturierter, maschinenlesbarer Datensatz (EN 16931, in Österreich v. a. ebInterface oder Peppol BIS). Eine PDF enthält nur ein Abbild, keine Strukturdaten.

Gibt es in Österreich eine B2B-E-Rechnungspflicht?

Derzeit nicht. Verpflichtend ist die E-Rechnung nur gegenüber dem Bund (B2G, seit 1. Jänner 2014). Eine nationale B2B-Pflicht wird im Zuge des EU-ViDA-Pakets erwartet; ein offizielles Datum gibt es noch nicht.

Muss ich an Behörden elektronisch fakturieren?

Ja — Vertragspartner des Bundes müssen seit 2014 strukturierte E-Rechnungen einreichen (ebInterface oder Peppol, über das Unternehmensserviceportal oder erechnung.gv.at).

Was bedeutet ViDA für österreichische Unternehmen?

Ab dem 1. Juli 2030 gelten EU-weit strukturierte E-Rechnungen und digitale Meldungen für innergemeinschaftliche B2B-Umsätze. Wer jetzt Peppol-fähige Software wählt, vermeidet eine spätere Zwangsmigration.

Welche Formate gelten für Rechnungen an den Bund?

Strukturierte E-Rechnungen im Format ebInterface oder Peppol-UBL, eingereicht über das Unternehmensserviceportal (USP) oder das Peppol-Netzwerk (erechnung.gv.at).

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